In der Philosophie
die Zuordnung der wesentlichen Eigenschaft zu einem Seienden, die
für seine Identität charakteristisch ist; in der Logik
allgemeiner Oberbegriff für beschreibende Eigenschaften und
Relationen.
Das Attribut steht
zwischen dem Akzidens (der unwesentlichen und veränderlichen
Eigenschaft) und dem Wesen des Seienden. Nach René Descartes ist
das Attribut der Seele das Denken, während das Attribut des
Körpers die Ausdehnung ist. Der in der Nachfolge Baruch Spinozas
argumentierende Spinozismus erkennt in den Attributen nur die
unendlich vielen Merkmale der einen göttlichen Substanz, von
denen uns nur Denken und Ausdehnung bekannt sind.
Verfasst von:
Roland Detsch