Beer, August
(1825-1863)
Deutscher Physiker
und Mathematiker.
Beer
wurde am 31. Juli 1825 in Trier geboren. Nach Abschluss der
Schule verließ er 1845 seine Vaterstadt, studierte in Bonn
Mathematik und Naturwissenschaften und spezialisierte sich als
Assistent Plückers auf Mathematik und Physik. 1848 promovierte er
mit seiner preisgekrönten Abhandlung De situ axium opticorum
in crystallis biaxibus an der philosophischen Fakultät und
habilitierte 1850 zum Privatdozenten. 1854 entstand die Einleitung
in die höhere Optik, die, in viele Sprachen übersetzt, zum
Standardwerk über die Lichttheorie avancierte. 1855 wurde Beer
zum außerordentlichen und zwei Jahre später zum ordentlichen
Professor der Mathematik in Bonn ernannt. Er starb jung
(18. November 1863 in Bonn) während der Arbeiten zu einem
umfassenden Lehrwerk, in dem er die gesamte mathematische Physik
zusammenfassen wollte. Die fertig gestellten Auszüge erschienen
nach seinem Tod unter den Titeln Einleitung in die
Elastizität; die Lehre vom Magnetismus und die Elektrodynamik
(1865) und Einleitung in die mathematische Theorie der
Elastizität und Kapillarität (1869).
Verfasst von:
Roland Detsch
|
|