In der
Wirtschaftstheorie Ausdruck für möglichst rationellen
Mitteleinsatz zur Erreichung eines maximalen
Produktionsergebnisses.
Kriterien
der Effizienz sind u. a. Arbeits- und Kapitalproduktivität
sowie die Rendite. Volkswirtschaftlich unterscheidet man zwischen
Produktions- und Tauscheffizienz. Unter Produktionseffizienz
ist die optimale Ausschöpfung der volkswirtschaftlichen
Produktionsreserven zu verstehen. Dazu muss zum einen
Vollbeschäftigung herrschen und zum anderen gewährleistet sein,
dass durch eine Änderung im Faktoreinsatz die Produktion eines
Gutes erhöht wird, ohne dass die Produktion eines anderen Gutes
sinkt. Das Streben nach minimalem Kosteneinsatz (Vermeidung von
Faktorverschwendung) führt unter diesen Voraussetzungen zur
Vollausnutzung der volkswirtschaftlichen Produktionskapazität.
Die Tauscheffizienz ist dann optimal, wenn bestimmte
Güterpakete das Niveau der Bedürfnisbefriedigung in einem
Haushalt erhöhen, ohne dass das Niveau der Bedürfnisbefriedigung
eines anderen Haushalts dadurch geschmälert wird. Dieses Optimum
ist gegeben, wenn die Grenzraten der Substitution bezüglich
zweier Güter für alle Haushalte einander gleich sind. – Im
Bereich der Informatik versteht man unter Effizienz zum einen die
Eigenschaft eines Algorithmus, ein vorgegebenes Problem in
möglichst kurzer Zeit zu lösen, zum anderen ganz allgemein die
Wirksamkeit eines Betriebssystems.