Gesamtdeutsche Partei
(GDP)
1961
aus der Zweckfusion der nationalkonservativen Deutschen Partei (DP)
und des Gesamtdeutschen Blocks/Bund der Heimatvertriebenen und
Entrechteten (GB/BHE, siehe Block der Heimatvertriebenen
und Entrechteten) hervorgegangene politische Partei in der
Bundesrepublik Deutschland.
Die
beiden Parteien schlossen sich zusammen, um nach Verlusten infolge
von Spaltungen, parteiinternen Auseinandersetzungen und
Abwanderungen zur CDU als geeinte Partei wieder in den Bundestag
einzuziehen. Bei den Bundestagswahlen 1961 konnte die neue
Gesamtdeutsche Partei mit nur 2,8 Prozent Stimmenanteil die
Erfolge ihrer Gründerparteien nicht wiederholen. 1965 benannte
sie sich in Gesamtdeutsche Partei Deutschlands (GPD) um.
Verfasst von:
Roland Detsch
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