Rentabilität
In
der Wirtschaftstheorie das Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem
Kapital.
Die
Rentabilität, ein in Prozenten ausgedrücktes Verhältnis der
Erfolgsgröße zu verschiedenen betriebswirtschaftlichen Größen
gibt an, in welcher Höhe sich das Kapital in einer
Abrechnungsperiode verzinst hat. Da sich das Gesamtkapital aus
Eigenkapital (Unternehmerkapital, Beteiligungskapital) und
Fremdkapital (Gläubigerkapital) zusammensetzt, unterscheidet man
zwischen Eigenkapitalrentabilität und Gesamtkapitalrentabilität.
Die Eigenkapitalrentabilität oder Unternehmerrentabilität
ergibt sich aus dem Verhältnis von (Bilanz-)Gewinn zu Eigenkapital
nach der Formel: Gewinn×100 : Eigenkapital =
Eigenkapitalrentabilität. Die Gesamtkapitalrentabilität
oder Unternehmensrentabilität erhält man aus dem
Verhältnis von Gewinn zuzüglich Fremdkapitalzinsen zu
Gesamtkapital nach der Formel: (Gewinn +
Fremdkapitalzinsen) × 100: (Eigenkapital +
Fremdkapital) = Gesamtkapitalrentabilität. Bei der Umsatzrentabilität
wird der Gewinn nicht auf das Kapital, sondern auf den Umsatz
bezogen. Der Gewinn der Kapitalanlage bzw. das Verhältnis von
Dividende und Aktienkurs wird als Rendite bezeichnet.
Verfasst von:
Roland Detsch
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