Sicherheit
Alle
politischen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sicherheit
innerhalb eines Gemeinwesens aufrechtzuerhalten oder
länderübergreifende Konflikte zu begrenzen bzw. zu beenden.
In
der Politik unterscheidet man zwischen innerer und äußerer
Sicherheit. Die Schutzpflicht des Staates bedingt die Vorsorge gegen
Entwicklungen, die seinen Bestand, seine Souveränität oder die
Sicherheit seiner Bürger gefährden könnten. Gefährdungen der
inneren Sicherheit abzuwehren ist vornehmlich Aufgabe der
Innenministerien und der ihnen unterstellten Polizeikräfte. Die
äußere Sicherheit fällt sowohl in den Aufgabenbereich des Außen-
wie auch insbesondere des Verteidigungsministeriums.
In
der Praxis der internationalen Politik hat sich eine Fülle
kriegsverhütender und friedensstiftender diplomatischer,
militärischer und politischer Instrumente herausgebildet. Bewährt
haben sich dabei vor allem militärische Allianzen, wie sie sich
nach dem 2. Weltkrieg herausgebildet haben, die ein gemeinsames
Sicherheitssystem bereits in Friedenszeiten organisieren (u. a.
NATO, ANZUS, Arabische Liga, Rio-Pakt sowie bis zu seiner Auflösung
der Warschauer Pakt). Zur gemeinsamen Militärstrategie gehört
dabei auch ein hinreichendes Abschreckungspotential.
Verfasst von:
Roland Detsch
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