Sicherheitspolitik

Allgemein die staatliche Gestaltung und Gewährleistung der sozialen, öffentlichen, wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Sicherheit der Bürger; im engeren, politikwissenschaftlichen Sinn die Maßnahmen des Staates zu Herstellung und Wahrung seiner äußeren Sicherheit gegenüber anderen Staaten.

Zu den sicherheitspolitischen Instrumenten zählt neben der zwischenstaatlichen Diplomatie und der Mitwirkung in kollektiven Sicherheitssystemen (internationale Organisationen zur Konfliktvorbeugung und -schlichtung) vor allem der Aufbau von militärischen Allianzen. Die internationale Sicherheitspolitik nach dem 2. Weltkrieg war über Jahrzehnte von der feindlichen Bipolarität der beiden Supermächte USA und UdSSR und der mit ihnen in NATO und Warschauer Pakt verbündeten Partnerstaaten geprägt. In dieser Konstellation wurde das auf beiderseitiger Atomrüstung (siehe Atomwaffen) beruhende „Gleichgewicht des Schreckens" als Garant einer weitgehend friedlichen Koexistenz angesehen.

Verfasst von:
Roland Detsch

 

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