Zusammenschluss
von zumeist parteilosen Bürgern zur Nominierung und Unterstützung
eines oder einer Liste von Kandidaten in einer Wahl.
In der
Bundesrepublik Deutschland treten Wählervereinigungen bei nahezu
allen politischen Wahlen in Erscheinung, haben aber gegenüber den
etablierten Parteien in Bundes- und Landtagswahlen nur geringe
Aussichten auf Abgeordnetenmandate. Am besten schneiden die
Wählervereinigungen bei Kommunalwahlen ab, da sie in der Regel die
Interessen bestimmter Bevölkerungsgruppen vor Ort wahrnehmen und
dort eine sichere Wählerklientel finden.
Wählervereinigungen
zeichnen sich, verglichen mit Parteien, durch eine lockere
Organisation zumeist auf lokaler oder regionaler Ebene aus und
entfalten ihre Aktivitäten für gewöhnlich erst vor anstehenden
Wahlen.