Wahlkampf

Die Summe der Bestrebungen der Parteien und Kandidaten zur Mobilisierung der Wählerschaft und zur Werbung von Stimmen im Vorfeld demokratischer Wahlen.

Als Mittel des Wahlkampfes dienen verschiedene Formen der Agitation und Werbung, mit denen potentielle Wähler bei Veranstaltungen, wie z. B. Wahlversammlungen, über Plakate, Flugblätter und sonstiges Werbe- und Informationsmaterial angesprochen werden sollen. Eine wesentliche Vermittlerrolle im Wahlkampf spielen heutzutage die Massenmedien. Dies gilt nicht nur in Bezug auf ihre Eigenschaft als Werbeträger für Wahlkampagnen, sondern vor allem wegen ihrer journalistischen Vermittlung politischer Inhalte. Ziel der Parteien und Kandidaten ist es, durch politische Aktionen oder Parolen die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen und sie zur Berichterstattung anzuregen.

Im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland herrscht aufgrund der Fülle von Möglichkeiten für den Bürger, seine Stimme bei Wahlen abzugeben (Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen sowie Europawahlen), auf der politischen Bühne und damit auch in den Medien eine Art permanenter Wahlkampf.

Verfasst von:
Roland Detsch

 

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