Weltausstellung (EXPO)

Seit 1851 in unregelmäßiger Folge an wechselnden Orten stattfindende internationale Ausstellung zur Präsentation der neuesten wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Errungenschaften der Teilnehmerstaaten.

Über Veranstaltungsort und -termin der Weltausstellungen hat das Bureau International des Expositions (abgekürzt: B.I.E.) in Paris zu entscheiden. Vom 1. Juni bis zum Oktober 2000 fand die Expo in Hannover statt. Hier standen erstmals Themen, wie z. B. Schutz der Biosphäre, Nachhaltigkeit der Wirtschaft, internationale Solidarität der Völkergemeinschaft im Mittelpunkt. Die nächste Expo findet im Jahr 2005 in Nagoya (Japan) statt. Weltausstellungen haben zu allen Zeiten auch der infrastrukturellen Aufwertung der Veranstaltungsorte gedient. Vor allem in puncto Architektur der Ausstellungsgebäude hat die Expo in der Vergangenheit immer wieder Maßstäbe gesetzt (z. B. Kristallpalast in London 1851, Rotunde in Wien 1873, Eiffelturm in Paris 1889, Kugel und Trylon in New York 1939, Atomium in Brüssel 1958, Lebenspavillon in Taejon 1993). Ungarn, das 1994 als erstes Land des ehemaligen Ostblocks eine Expo ausrichten sollte, musste die Veranstaltung aus finanziellen Gründen absagen.

Verfasst von:
Roland Detsch

 

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